Stadt(t)räume — Alltagsräume?: Jugendkulturen zwischen by Gabriela Muri

By Gabriela Muri

Das Buch untersucht die Aneignung von öffentlichen Räumen durch Kinder und Jugendliche am Beispiel eines Neu- und Umbaugebietes in Zürich. Dabei werden Krisen und Chancen des öffentlichen Raumes vor dem Hintergrund einer interdisziplinären städtebaulich-architektonisch und kulturwissenschaftlich ausgerichteten Herangehensweise thematisiert: An welchen Schnittstellen ergeben sich in öffentlichen Stadträumen Konflikte oder Entfaltungsmöglichkeiten für Verständigungsprozesse zwischen den Generationen? Mit welchen Maßnahmen können diese beeinflusst bzw. gefördert werden? Alltagspraxen von Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Räumen werden somit als Beitrag an eine intergenerational wirksame Öffentlichkeit im Sinne eines gesellschaftlichen Kapitals hervorgehoben.

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Gute Außenraumkompositionen in Wohnsiedlungen bestechen durch ihre Ambivalenz zwischen Öffentlichkeit und Privatheit. Der Wechsel zwischen Privatheit und Öffentlichkeit beeinflusst den Gebrauch der Außenräume. Übergangsbereiche zwischen privaten und öffentlichen Bereichen und deren vielfältige Gestaltung lassen umgekehrt auch vielfältige Verhaltensformen zu. Sicherheit durch soziale Kontrolle. Das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ist möglich und sinnvoll. Weniger ist mehr: Möblierungen wie Brunnen, Treppen, Mäuerchen, die in ihrer Nutzbarkeit nicht exakt definiert sind, haben einen größeren Aufforderungscharakter und bieten Offenheit gegenüber heute noch nicht definierten Nutzungen.

NFP Stadt und Verkehr, I-XII. ): Was tun Kinder am Nachmittag? München 1992. Vgl. Bargel u. : Soziotope und soziale Infrastruktur – Lokalität als Bezug einer Sozialpolitik für das Kind. ): Grundlagen lokaler Sozialpolitik, 129 sowie Kap. 1. De Rijke: Untersuchungsanlage, sozialökologischer Ansatz und Beschreibung der Regionen, 10; sowie in Anlehnung an Esser: Sozialökologische Stadtforschung und Mehr-Ebenen-Analyse. ): KZfSS, Sonderheft 29 (1988): Soziologische Stadtforschung, 46. 121 Auf der Grundlage von sieben Tagesläufen jedes Kindes beschrieben sie diejenigen Formen des sozialen Lebens unter Kindern, „die in diesen Tagesläufen der jeweils vier Kinder praktiziert worden sind“122.

Gestaltung und Nutzung der Außenräume. , III-VI. 40 Stadtträume: Die von Erwachsenen imaginierte Stadt genau zwischen Rückzugsräumen und stark öffentlich frequentierten Räumen, je nach Aktivitätsmuster einer Szene. Mehrdeutigkeiten erfordern bereits einen hohen Erfahrungshintergrund beim Nutzer. Beziehen sich Mehrdeutigkeiten beispielsweise auf historische Vergangenheiten, so können diese von Kindern und Jugendlichen zumeist nicht gelesen und interpretiert werden. Insbesondere in der Debatte um die Erneuerung und den Umbau unseres bestehenden Siedlungskonglomerats hat die Diskussion um die Bedeutung und Neugestaltung der öffentlichen Räume einen bedeutenden Stellenwert, nicht zuletzt aufgrund der größeren Einflussnahme der Stadtverwaltungen auf diese sich zumeist im öffentlichen Besitz befindlichen Räume.

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