Gruppenorientierte Fertigungsstrukturen im Maschinenbau by Rainer G. Saurwein

By Rainer G. Saurwein

1. 1 Das challenge Infolge der Diskussion um die Mitbestimmung am Arbeitsplatz seit Ende der 60er Jahre (vgl. Vilmar 1971) wurde im Jahre 1974 das Programm "Humani sierung des Arbeitslebens" verabschiedet. In dessen Rahmen konnten auch Unternehmen des Maschinenbaus Fordermittel filr Pilotprojekte mit human zentrierten Produktionsmethoden beantragen. Fur die Unternehmer warfare der Grund filr Experimente mit alternativen Formen der Fertigungs- (Gruppen fertigung) und Arbeitsorganisation (Gruppenarbeit) vor allem die im Zusam menhang mit dem Ende der Massenproduktion (vgl. Piore ISabel 1989) stei genden Kundenanforderungen (Variantenvielfalt, kleine Losgrossen), die mit den traditionellen tayloristischen Produktionsmethoden oft nicht mehr effiZi ent bewaltigt werden konnten (vgl. Abimann 1980). Reorganisationen derbe trieblichen Aufbau- und Ablauforganisation beschrankten sich in der Regel jedoch auf fertigungsorganisatorische Umstrukturierungen, mit denen auf die sich standig andernden Kundenanforderungen bereits flexibler reagiert wer den konnte, so dass das administration keinen Anlass zur weitergehenden An passung der Arbeitsorganisation in Richtung Gruppenarbeit gegeben sah (vgl. Behr/Hirsch-Kreinsen 1988). Zur Beschleunigung von flexiblen und hu manorientierten Fertigungsstrukturen wird daher seit Ende der 70er Jahre ins besondere durch den Ausschuss filr wirtschaftliche Fertigung (A WF) das Kon zept der Gruppenfertigung in shape von Fertigungsinseln weiterentwickelt, das auf Abkehr von der verrichtungsorientierten Werkstattfertigung zugunsten einer objektorientierten Grupl)enfertigung zielt (vgl. AWF 1984) und sowohl den unternehmerischen Anspruch nach einer flexiblen Fertigung als auch den arbeitnehmerorientierten Anspruch nach humanen Arbeitsplatzen im Rahmen von Gruppenarbeit ausdrucklich ins Kalkul aufnimmt (vgl. Moll19

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Internationale Anlagestrategie: Rationale Entscheidungen by Jörg Brock

By Jörg Brock

Traditionellerweise räumen sowohl die wissenschaftliche Bankbetriebslehre als auch die Bankpraxis der Fundamentalanalyse einen gewissen Vorzug gegenüber technischen Analysemethoden ein. Diese Prioritätensetzung rückt Jörg Brock, mit sehr überzeugenden Argumenten, zurecht, der die technische examine mehr oder weniger gleichrangig neben die Fundamentalanalyse positioniert. Erklärte Zielsetzung der Arbeit ist es, internationale Anlagestrategien mit der Unterstützung von Methoden der technischen examine zu entwickeln. In diesem größeren Gesamtzusammenhang sieht der Autor die technische examine vorrangig unter der Prämisse, subjektive Einschätzungen zu quantifizieren und damit auf eine rationalere foundation zu stellen. Die paintings und Weise, wie Jörg Brock das Kriterium der Relativen Stärke als Auswahlkriterium einer internationalen Allokation aufarbeitet und einer empirischen Prüfung unterzieht, verdient hohe Anerkennung. Bei allem theoretischem Anspruch geraten praxeologische Gesichtspunkte erfreulicherweise keinesfalls in den Hintergrund, wie etwa die Berücksichtigung recht realistischer Transaktionskostensätze oder das Kriterium der Nachvollziehbarkeit von Strategien überzeugend beweisen. Auf besonderes Interesse wird schließlich auch die Darlegung des Performance-Vorsprunges des Brock'schen Ansatzes stoßen, die auf einer soliden statistischen foundation aufbaut. Die Arbeit stellt fiir Wertpapieranalysten eine erfreuliche Bereicherung dar. Ich bin über­ zeugt, daß es an entsprechender Resonanz in der interessierten Fachwelt nicht fehlen wird.

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