Ambulantes Operieren - Vernetzung der Dienste: by Brunhilde Seidel-Kwem (auth.), Professor Dr. med. Gert

By Brunhilde Seidel-Kwem (auth.), Professor Dr. med. Gert Carstensen, RA Professor Dr. jur. Dr. rer. pol. Klaus Ulsenheimer (eds.)

Das ambulante Operieren in Krankenhäusern, Tageskliniken und Praxen niedergelassener Ärzte ist nach der Zielsetzung des Gesundheitsstrukturgesetzes eine, vielleicht die entscheidende strukturpolitische Weichenstellung zur Kostenreduzierung und zum effizienteren Mitteleinsatz im Gesundheitswesen. Die Vernetzung zwischen Klinik und hausärztlicher Pflege, zwischen stationärem und ambulantem Bereich wirft jedoch eine Fülle schwieriger organisatorischer, medizinischer, pflegerischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Fragen auf, wie die Vielzahl der Autoren und die Vielfalt der Beiträge aus unterschiedlichsten Blickwinkeln anschaulich zeigt. Die Lösung der hier behandelten Probleme ist jedoch zwingend und dringend notwendig, damit die Verantwortlichen die neuen Strukturen schaffen und sich diese entfalten können.

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Die räumlichen Verhältnisse sollten patientengerecht ausgestattet sein. Unabdingbar sehen wir für die Durchführung ambulanter Eingriffe das Vorhandensein eines Aufwachraumes. Mögliche Brocken aus dem Krankenhaus zur Praxis und Pflege 37 Der operierende Arzt muß über die häuslichen Verhältnisse des Patienten Bescheid wissen. Nur bei ausreichender postoperativer häuslicher Versorgung ist eine ambulante Operation möglich. Patienten müssen über Kommunikationsmittel verfügen, um im Notfall Hilfe herbeirufen zu können.

Trotzdem ist dringlich zu raten, die Aufklärung zeitlich in den Bereich der ambulanten Voruntersuchung vorzuverlagern und sich den Verzicht auf eine längere Überlegungsfrist schriftlich bestätigen zu lassen. 2. Sicherungs- bzw. therapeutsehe Aufklärung Neben der Risiko- oder Eingriffsaufklärung spielt die Sicherungsbzw. therapeutische Aufklärung beim ambulanten Operieren eine zentrale Rolle. Der Patient muß Hinweise zum Heilungsverlauf, 46 Klaus Ulsenheimer Anweisungen, Empfehlungen und Verhaltensmaßregeln für die postoperative Phase erhalten, um Komplikationen zu vermeiden und einen möglichst ungestörten Therapieverlauf zu gewährleisten.

Das Eingehen eines höheren Risikos muß "in den besonderen Sachzwängen des konkreten Falles oder in einer günstigeren Heilungsprognose eine sachliche Rechtfertigung finden". a. Die ambulante Durchführung eines Eingriffs darf deshalb kein größeres konkretes Risiko für den Patienten mit sich bringen als die stationäre. Insoweit ist allerdings klarzustellen: Der ambulant vorgenommene Eingriff stellt keine im Vergleich zur stationär vorgenommenen Operation "grundsätzlich unterlegene Methode" dar, weil etwadie "diagnostischen Möglichkeiten und das Reaktionspotential bei intra- und postoperativen Komplikationen abstrakt gesehen" im Krankenhaus besser sind.

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